Würfelkönig von HABA ist gerade frisch auf dem Markt und schon auf meinem Tisch gelandet.

Einen Review hierfür werde ich jedoch nicht schreiben, dafür macht es mir einfach nicht genug Spaß … zumindest in seiner ursprünglichen Form.
 

Würfelkönig – Für meinen Geschmack zu viel Glück im Spiel

Würfelkönig bringt viele gute Ideen mit, nur an deren Umsetzung hapert es leider und so ist es im Grunde genommen doch nur ein leicht überarbeiteter Abklatsch des altbekannten Kniffel erweitert um Farben. Da hätte man definitiv mehr draus machen können, denn die Würfel haben hier zu großen Einfluss und können so gut wie nicht manipuliert werden.

Da verbringe ich meine Zeit doch lieber mit Spielen wir Heckmeck am Bratwurmeck, King of Tokyo oder Machi Koro, bei denen zwar Würfel auch eine zentrale Rolle spielen, aber das was man daraus machen kann mehr peppt.

Um dem Würfelkönig dennoch eine Chance auf dem Spieltisch zu geben ist mir jedoch direkt eine Variante in den Sinn gekommen, die ich an dieser Stelle mit allen Spielwilligen da draußen teilen möchte.

Bei Würfelkönig kann man neben den eigentlichen Karten (Bürgerkarten) nämlich noch Ortskarten bekommen, jedoch nur wenn eine Bürgerkarte mit passender Farbe unter einer Ortskarte der gleichen Farbe liegt. Glück hoch 2 also!! Ich habe jetzt schon einige Partien hinter mir, einige davon, ohne eine einzige Ortskarte genommen zu haben. Außerdem Spiele, bei denen der Endpunktestand massiv auseinanderklaffte.
 

Würfelkönig – Farben sammeln und Orte gewinnen

Also habe ich mir überlegt es wäre doch sinnvoller die Karten nach Farbe sortiert zu sammeln um somit an die passenden Orte zu kommen. Nicht ganz neu (da spielt ein bisschen Coloretto mit rein und auch das Bonussystem von Kanagawa), aber auf jeden Fall deutlich besser als das Original.

Hier findet ihr die entsprechenden Regeln zum Download.

Viel Spaß damit!!

Rückmeldungen und Vorschläge für Verbesserungen sind wie immer gerne willkommen.

2 thoughts on “Spielvariante für Würfelkönig von HABA

  1. Ich hatte mir die Tage mal deine Regeländerung angesehen, da ich überlegte mir Würfelkönig zu kaufen. Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, um das Spiel ein wenig aufzupeppen. Gekauft hab ich das Spiel aber vorerst doch nicht.

    Bei deiner Aufzählung oben hab ich King of Tokyo mit gelesen. Von dem Spiel war ich mittelschwer enttäuscht (gekauft Januar 2018). Der größte Kritikpunkt sind für mich die Karten. Dadurch, dass man sich permanent bekämpft, schwinden eben auch laufend die Lebenspunkt. Das wiederum bedeutet, dass man sich häufig heilen muss. Man ist also beim Würfeln vornehmlich mit Siegpunkte sammeln, angreifen und heilen beschäftigt. Da kommt man nur selten zum Geld sammeln. Nimmt man noch das Würfelglück oder -pech dazu, dann schafft man es gar nicht so häufig Karten zu kaufen (3 Karten in einem Spiel fand ich schon sehr viel). Eventuell liegen dann auch noch Karten aus, die man gerade gar nicht gebrauchen kann. Dadurch werden die Karten für mich zu wertlos. Außerdem finde ich diese mit dem vielen Text für ein so schnelles und einfaches Spiel viel zu überladen.

    Etwas Gutes hatte der Kauf von King of Tokyo aber. Nach dem ersten Spielen konnte ich mich an ein kleines, schon etwas älteres, Spiel entsinnen, welches King of Tokyo gar nicht so unähnlich ist, meiner Meinung aber schon damals wesentlich besser umgesetzt war. Ich rede hier von Knatsch von Abacus, welches ebenfalls mit Würfeln und Karten daher kommt, auf Kniffel aufbaut und ein riesiges Ärgerpotenzial bietet. Das ist auch immer noch erhältlich, inzwischen nur in anderer Verpackung. Bei Knatsch geht es darum Burgen zu erkämpfen und Ritterturniere zu gewinnen. Dabei helfen einem Sonderkarten, die z.B. eigene Burgen schützen, wie ein zusätzlicher Würfel wirken oder einem einen zusätzlichen Wurf beim Angriff verschaffen. Das Spiel ist dabei absolut kompakt (Kartenspielröße) und vom Thema her für viele auch wesentlich ansprechender. Jedenfalls ist Knatsch seit dem Kauf von King of Tokyo der absolute Renner. Mein Sohn will das Spiel mindestes einmal täglich spielen. Ich fand das Spiel vor vielen Jahren schon klasse und auch heute noch. Kann ich nur empfehlen

  2. Hallo MarS,
    danke wie immer für Deine Kommentare zu meinen Beiträgen.

    King of Tokyo ist in der Tat nicht jedermanns Geschmack und auch ich erlebe immer wieder, dass es Leuten so gar nicht gefällt. Allerdings kenne ich mind. genauso viele, denen dieses kleine Würfelspiel so richtig Freude macht. Ziel ist es ja eben die anderen Mitspieler zu zerlegen und die Karten bringen ein wenig Abwechslung rein, sollten aber auch nicht überbewertet werden. Wem King of Tokyo auf Dauer zu langweilig ist, dem kann ich nur den Kauf der ersten Erweiterung empfehlen: King of Tokyo Power Up. Da ändert sich zwar am Spielgefühl nichts, aber jedes Monster wird damit individuell und das macht dann durchaus nochmal einen Unterschied.

    Knatsch habe ich noch nie gespielt, werde ich mir aber nochmal genauer ansehen. Ein erster Überblick hat mich wiederum an ein anderes relativ unbekanntes Spiel von Rainer Knizia erinnert: Age of War. Das geht tatsächlich in eine ähnliche Richtung, allerdings ohne Sonderkarten. Vll. mal einen Blick drauf werfen …

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