Das Konzept von Brettspieler.de

Die Idee hinter Brettspieler.de

Die Idee hinter Brettspieler.de ist nicht ganz neu. Im Internet gibt es schon viele Blogs zum Thema Brett- und Gesellschaftsspiele. Viele davon sind in englischer Sprache, aber es gibt auch schon diverse deutschsprachige gute Blogs. Genannt seien an dieser Stelle spielerleben.de und cliquenabend.de, auf denen ich mich selbst regelmäßig über neue Spiele informiere.

Die meiste Zeit jedoch verbringe ich auf englischsprachigen Spieleseiten (hauptsächlich Boardgamegeek.com). Hier finde ich alle Informationen, die ich als Vielspielerin suche. Zudem sprechen mich die englischen Spiele-Blogger wie z.B. Dicetower oder Rhado mehr an.

Eines jedoch fehlt den meisten Spieleseiten: der Fokus auf Kinder- und Familienspiele und der weibliche Touch 😉.

Der Blog für Familienspiele

Familien spielen

An dieser Stelle trete nun ich mit meinem Blog in Erscheinung.

Die Anzahl der Frauen, die sich für Gesellschaftsspiele interessieren ist gar nicht mal so klein. Aber vor die Kamera bzw. ins Internet trauen sich wenige. Auf die Frage warum, fällt mir spontan die Zeit ein, dass Mütter viel Zeit mit Haushalt und Kindern verbringen. Gehen die meisten dann nebenher noch Arbeiten, ist die Zeit für Freizeitaktivitäten gleich Null.

Dennoch will ich den Versuch wagen einen Teil meiner Freizeit in diesen Blog zu stecken – sozusagen als Herzensangelegenheit.

Da es bereits unzählige Seiten im Internet zum Thema Brett- und Gesellschaftsspiele gibt, will ich den Fokus hierbei auf Familienspiele legen. Spiele also, die Familien zusammen mit Ihren Kindern spielen können. Sei es an kühlen Winterabenden, verregneten Nachmittagen oder im gemeinsamen Familienurlaub.

Im Gespräch mit anderen Eltern fallen immer wieder folgende Themen auf, die gegen Spiele der “neuen Generation” sprechen:

  • Die Auswahl an qualitativ hochwertigen Familien- und Kinderspielen ist groß und so fällt es vielen Eltern nicht leicht vernünftige Spiele für Ihren Nachwuchs auszusuchen. Zudem ist die Auswahl an “guten Spielen” in den bekannten Geschäften relativ überschaubar und es fehlt oft an der nötigen fachlichen Beratung. Mal ehrlich, kein Mensch will die x-te Version von Monopoly spielen!
  • Die Spiele der heutigen Zeit sind durchaus anspruchsvoller als die alten Spiele wie Monopoly, UNO oder Co.. Aber genau das macht ja den Reiz aus. Die Regeln sehen auf den ersten Blick erschlagend aus und sind oft mehr als 2 Seiten lang. Aber dafür werden die Regeln heutzutage (meist) mit sehr vielen Fallbeispielen und reichlich Bildern zum besseren Verständnis versehen.
  • Zuletzt noch der Kostenfaktor: gute Spiele müssen nicht teuer sein. Es gibt durchaus sehr gute Spiele, die in kleiner Verpackung daherkommen und oft nicht mehr als 10 – 15€ kosten. Aber auch die etwas größeren Spiele sind oft schon für 35 – 40€ zu haben. Es gibt auch viele Kartenspiele, die mehr bieten als das altbekannte UNO oder Phase 10 und meist nur um die 6 € kosten. Überlegen Sie mal was ein Nintendo oder PS3 Spiel kostet! Da ist ein Brettspiel vergleichsweise billig und der Nutzen für alle Beteiligten in meinen Augen deutlich größer!

All diese Punkte will ich als Aufhänger für meine Blogbeiträge nehmen. Die meisten Artikel werden aktuelle Spiele behandeln. Aber hin und wieder werde ich auf ein paar ältere Spiele vorstellen, die aus meiner Sicht auch sehr empfehlenswert und aktuell im Handel auch ohne Probleme zu bekommen sind..

Die Grenzen meines Blogs

Meine freie Zeit zum Spielen und Bloggen ist begrenzt. Daher werde ich nur Spiele vorstellen (mit sehr wenigen Ausnahmen), die ich auch wirklich für empfehlenswert halte und selbst spiele. Derzeit sind dies meisten vorgestellten Spiele für Familien mit Kindern ab 8 Jahre, die oft auch für reine Erwachsenenrunden interessant sind. Sobald aber meine Tochter in ein vernünftiges Spielealter kommt (so ab 4 Jahren), werde ich auch vermehrt über Spiele für Kindergartenkinder schreiben.

Zudem werde ich mich zunächst auf das Schreiben konzentrieren. Die Idee für den Blog habe ich schon länger, aber die Realisierung hat etwas gedauert. Würde ich mich jetzt noch mit Video- und Schnitttechniken befassen, könnte ich den Blog direkt ad acta legen. Das schaffe ich zeitlich noch nicht. Sobald ich mich mit der Technik (WordPress) und dem Schreiben von Kritiken intensiver beschäftigt habe, werde ich mich evtl. auch vor die Kamera stellen. Aber der Offline-Spieletreff hat da höhere Priorität und muss auch organisiert werden.

Derzeit finanziere ich den Blog und alle vorgestellten Spiele aus eigener Tasche. Sollte sich ein Verlag für meinen Blog interessieren, bitte ich darum mich zu kontaktieren. Jedoch werde ich nie käuflich sein – d.h. ich werde immer meine Meinung zu jedem Spiel schreiben und nicht unbedingt jedes Spiel der großen Verlage ist es mir Wert einen Artikel darüber zu schreiben.

Alle Spiele die ich hier vorstelle habe ich selbst gespielt, allerdings nicht bis zum Umfallen – dafür fehlt mir einfach die Zeit. Aber ich will all meinen Bekannten, Verwandten und sonstigen Interessierten ein paar neue Ideen geben, welche Spiele sie mit Ihren Kindern spielen könnten.

Nun viel Spaß mit meinem Blog. Für Anregungen und Spieleideen bin ich jederzeit offen.

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