Nicht noch ein Kettenbrief

Als Mutter zweier Kinder wurde ich nun schon mehrfach Opfer des berühmten Kettenbriefs für Kinderbücher geworden. Nun leider bin ich kein Fan solcher Kettenbriefe und der letzte dieser Art, den ich toll fand war der Herrmann Kuchen in der 12ten Klasse. Dennoch habe ich mich 2 Mal dazu durchgerungen an diesem Bücherverteiler mitzumachen, da ich meinen Kindern selbst auch oft und gerne vorlese und gemeinsames Lesen als sehr wichtig empfinde.

Jedoch verschicke ich hier Bücher an zum Teil wildfremde Kinder, deren Interessen ich nicht kenne und auch sonst nicht einschätzen kann, welche Bücher sie denn schon haben. Also läuft es meist doch nur auf zwei kleine Pixi-Büchlein hinaus, in der Hoffnung, dass nicht 5 andere Mütter die gleiche Idee haben.

Als ich nun das letzte Mal einen solchen Brief in Händen hielt und erneut ablehnen musste, kam mir jedoch eine Idee: warum werden eigentlich immer nur Bücher gepusht und nie Gesellschaftsspiele? Wann hat mich zum Beispiel ein Arzt bei der Ux gefragt, ob ich mit meinem Kind auch Brettspiele spiele? Und wenn ich so manche Mutter schon auf unser Hobby angesprochen habe, dann erhalte ich oft fragende Blicke. Ganz so, als wäre Brettspielen das Abwegigste, was man mit einem Kind machen kann. (Eine detaillierte Ausführung meiner Gedanken zu diesem Thema findet ihr in Kürze in einem weiteren Beitrag zum Thema Quality Time).
 

Kettenbrief für Spiele

Aus diesen Gedanken heraus entstand die Idee für einen neuen Kettenbrief. Ein Kettenbrief, der Eltern dazu animieren soll wieder mehr Gesellschaftsspiele mit ihren eigenen Kindern zu spielen.
Dabei geht es nicht darum Geld auszugeben und wildfremden Kindern Spiele zu schenken, sondern vielmehr darum ein wichtigeres Gut in die Entwicklung unseres Nachwuchses zu investieren – nämlich unsere Zeit. Der Brief ist eine Aufforderung wieder mehr und vielleicht auch Neues mit unseren Kindern zu spielen und andere daran teilhaben zu lassen.

Der Brief ist für Eltern für Kinder ab 3 Jahre gedacht und enthält sowohl eine kurze Beschreibung der Idee sowie Platz für die selbst gespielten Spiele (eine Art Tagebuch).
Wer also Lust hat hier mitzumachen, der findet am Ende einen Download des Briefes, sowie ein ausgefülltes Beispiel von mir und meiner Tochter. Am besten selbst einfach mal reinschauen und entscheiden, ob Ihr darauf Lust habt oder nicht. Wer Anmerkungen hierzu hat, kann mir das natürlich auch gerne via eMail oder unten im Kommentar mitteilen.

Ich hoffe dieser Kettenbrief für Spiele wird genauso erfolgreich wie das Original und findet viele Freunde, die bereit sind ihn fleißig in die Welt zu verteilen.

In diesem Sinne: Play more!

Kettenbrief Beispiel

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