Eine Bekannte stand letztes Jahr vor meinem Spielregal und war überwältigt von der Vielzahl an Spielen, die sie alle nicht kannte.
Ihr Blick viel auf eine Ecke am Rand des Schranks, in dem tatsächlich noch ein Monopoly herumdümpelt. Das Spiel wünsche sich Ihre Tochter zu Weihnachten …

In dem Moment bin ich zusammengebrochen: Monpoly ist nämlich unter Vielspielern ein rotes Tuch: Zu 100% Glücksabhängig und für das Gebotene viiiiieeeel zu lang. Und meist ist schon nach ein paar Runden abzusehen, wer das Spiel gewinnt. Hat man erstmal ein paar Runden Mist gewürfelt, dann ist an Gewinnen nicht mehr zu denken und trotzdem muss man noch 2 Stunden spielen.
 

Moderne Gesellschaftsspiele können mehr als Monopoly und Co.

Das Gleiche könnte man auch von anderen in die Jahre gekommenen Gesellschaftsspielen behaupten, gibt es doch heute so viel mehr Auswahl an guten Spielen als zu meiner Jugendzeit.

Sicherlich sind die Spiele im Laufe der Zeit komplexer geworden, aber nicht alle. Und wer heutzutage mit Smartphone und Co. zurechtkommt, der sollte auch in der Lage sein eine Anleitung von 2-4 Seiten in den Griff zu bekommen. Denn auch die Spielanleitungen selbst sind deutlich besser geworden – oft mit Bildern und Beispielen versehen.

Nicht jedes neue Spiel ist superkompliziert und dauert stundenlang. Es gibt viele relativ einfache und kurze Familienspiele, die deutlich spannender sind als die ollen Kamellen aus meiner Kindheit:

  • Monopoly kam 1933 zum ersten Mal auf den Markt. Zu einer Zeit, in der Laufspiele mit Würfeleinsatz sicherlich noch richtig spannend waren.
  • Auch das altbekannte Kniffel oder Yahtzee ist von 1956, also aus einer Zeit, in der selbst das Fernsehen noch in den Kinderschuhen steckte.
  • Selbst Phase 10 ist von 1982, da gab es weder Internet noch Onlinestreaming und dennoch kommt es heute noch bei vielen Familien auf den Tisch.

 

Alternative Gesellschaftsspiele zu Monopoly und Co.

Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr ihre Spiele. Kein Wunder also, dass es die meisten Jugendlichen eher an ihren Computer oder Smartphone zieht, um dort mit Gleichgesinnten aus aller Welt das nächste Minecraft zu zocken, als sich mit den Eltern gemütlich an den Esstisch zu setzen um mal wieder Monopoly oder Spiel des Lebens zu spielen.

Spätestens wenn der Nachwuchs die 10-Jahres Grenze überschreitet, scheinen Spiele nur noch für die nächste Urlaubsreise aus dem Schrank geholt zu werden. Computer und Co. sind einfach spannender, aber das muss nicht zwingend so sein! Wenn das Thema und Aufmachung stimmen, dann können auch junge Menschen mit Brett- und Kartenspielen was anfangen. Netter Nebeneffekt: die Familie verbringt mal wieder Zeit miteindander.

In meinem Blog will ich nun ein paar Alternativen zu den gern genannten und bekannten Spieletiteln vorstellen, in der Hoffnung Interesse für mehr zu wecken ;-).

Hier geht es zu den Artikeln:
Alternative Kniffel-Spiele
Alternativen zu Phase 10
Alternativen zu Monopoly

Für die Zukunft geplant sind Alternativen zu Risiko und Siedler von Catan.

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